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Behandlungsziel: für die Patienten und deren Eltern ist der Wunsch
nach geraden Zähnen oftmals der Hauptgrund für eine kieferorthopädische
Behandlung: schöne Zähne und ein
strahlendes, inspirierendes
Lächeln stärken das Selbstbewusstsein und vermitteln Selbstwertgefühl.
Für einen guten Kieferorthopäden geht es aber nicht nur um Ästhetik:
durch eine zielführende und systematische kieferorthopädische Behandlung
werden medizinisch wichtige funktionelle Verbesserungen
erreicht und
das Beißen und Kauen optimiert. Eine gute Zahngesundheit in Verbindung mit einer
harmonischen Kaufunktion wirkt sich positiv auf die angrenzenden Strukturen
wie z.B. Atmungsorgane, Nackenmuskulatur und Wirbelsäule aus.
Behandlungszeitpunkt: im Alter von 8-9 Jahren - bei skelettalen Anomalien
auch früher - sollte sich ein Kind nach Anweisung und Absprache mit dem
Zahnarzt beim Kieferorthopäden zu einer ersten Untersuchung vorstellen.
Die Behandlung beginnt normalerweise dann im 9. bis 11. Lebensjahr.
Materialien: Ob ein Kind eine harausnehmbare oder festsitzende Spange
bekommt, hängt von der genauen Diagnose der Anomalie ab. Herausnehmbare
Spangen gibt es aus transparentem oder buntem Material und es können
hypoallergene, nickelfreie Drähte verwendet werden. Bei
festsitzenden
Apparaturen werden Brackets aus durchsichtiger Keramik
oder Edelmetall
auf den Zahn geklebt und mit Drahtbögen unterschiedlicher Stärke miteinander
verbunden. Die zum Einsatz kommenden Materialien entsprechen einem sehr
hohen Technologiestand. So liegen manchen Bögen Werkstoffe zugrunde, die
von der NASA zur Ausrichtung von Solarzellen an den Raumstationen oder für
den Flugzeugbau entwickelt wurden.
Behandlungskosten: bei ausgeprägteren
Kieferanomalien übernimmt die
gesetzliche Krankenkasse bis zum 18. Lebensjahr während der Behandlung
sofort 80% der Behandlungskosten, die restlichen
20% werden nach erfolgreichem
Abschluss der Behandlung zurückerstattet.
Private Krankenversicherungen übernehmen entsprechend dem vereinbarten Tarif
die Kosten für eine Therapie bei allen Kieferanomalien.
Stabilisierung: nach der Behandlung muß die Zahnstellung gehalten werden,
da Zähne ein "Gedächtnis" haben. Deshalb ist das konsequente
Tragen von Haltespangen oder die Eingliederung eines
Kleberetainers die
beste Sicherheit, um das erreichte Ergebnis nachhaltig stabil zu halten.
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